Tolle Kinderfotos als Last-Minute-Weihnachtsgeschenk

Unsere 6 Tipps für Dein Kinder-Fotoshooting

Oma und Opa „haben ja alles und brauchen nichts“, wenn man sie nach Ihren Weihnachtswünschen fragt. Schöne Fotos von den Enkeln sorgen nicht nur bei den Großeltern für Begeisterung und helfen Eltern aus mancher „Was-schenken-wir-nur“-Krise.

Ein Fotoshooting macht Spaß und bringt tolle Ergebnisse, wenn man ein paar Dinge beachtet.

1. Der Fototermin

Plane den richtigen Zeitpunkt und auch genug Zeit ein.

Damit Euer Fotoshooting zu einem lustigen und unterhaltsamen Mini-Event wird und nicht in Stress ausartet, hilft es sehr, wenn die kleinen Models satt und ausgeschlafen sind und auch der/die Fotograf*in nicht unter Zeitdruck ist.

2. Die Bildgestaltung

Ob Sandkiste, Wand oder Wiese, alles was Ruhe ins Bild bringt, ist als Fotostudio geeignet.

Gehe nah ran (oder zoome) und überlege immer wieder, ob Du nicht noch etwas weglassen könntest.
Wenn Du Abstand zum Hintergrund lässt und mit kleiner Schärfentiefe fotografierst, ist alles was im Hintergrund ablenken könnte in der (gewollten) Unschärfe.

Kamera-Einstellungen für kleine Schärfentiefe findest Du unten.

3. Das beste Licht = Tageslicht

Fotografierst Du im Freien, dann gehe am Besten in den Schatten, so dass das ganze Gesicht gleichmäßig Licht abbekommt und es nicht eine helle und eine dunkle Gesichtshälfte gibt.

Die alte Regel „Sonne im Rücken und das Bild wird entzücken“ gilt nicht unbedingt bei Portraitfotos. Gerade bei bedecktem Himmel bekommt man die schönsten Hauttöne.
Wenn Du im Haus fotografierst, dann geh nah ans Fenster, so dass soviel Tageslicht wie möglich auf Dein Model fällt. Auch hier ist es besser, wenn Du direkte Sonne vermeidest.

Zum Thema „Portraitfotos zuhause“ interessiert dich vielleicht auch unser Blogartikel „Stimmungsvolle Portraitfotos in Schwarzweiss“ ?

4. Das Foto-Gesicht

Menschen mögen lachende Gesichter und wahrscheinlich fotografieren wir deshalb Portraits so gerne mit möglichst freundlichem Gesichtsausdruck.
Damit das Lachen natürlich aussieht, hilft ein Animationsprogramm…kitzeln, singen, Quatsch machen….

Habt Spaß zusammen und macht Pause, bevor die Laune kippt.
…und wenn mal kein Lächeln zu entlocken ist?

Auch super, denn gerade ein ernster oder nachdenklicher Blick bringt eine andere Seite der kleinen Persönlichkeit aufs Bild.

5. Wenn ruhig sitzen nicht geht

Dass lebhafte Kinder plötzlich sitzen bleiben und brav in die Kamera lächeln, ist eine schöne Theorie.
Wenn gar nichts mit Regie geht, dann sind Fotos beim Spielen oder wenn es etwas Spannendes zu entdecken gibt eine tolle Alternative.
Aktive Kinder erwischt man am Besten, wenn die Bilder aus der Bewegung entstehen.

Kameraeinstellungen für Bilder mit Bewegung findest Du unten.

6. Das Weihnachts-Fotogeschenk

Es gibt mittlerweile Millionen von Möglichkeiten, wie Du Deine Kinderfotos ansprechend oder witzig verschenken kannst….als Kalender, Kopfkissendruck, auf Tassen oder ganz klassisch im Bilderrahmen.

Wenn Du Bilder verschenkst, achte auf gute Qualität der Fotoabzüge. Fotos aus dem Schnelldrucker sind weniger haltbar, oft teurer und die Farben sind nicht so natürlich.

Kameraeinstellungen

für ruhige Fotos mit kleiner Schärfentiefe:für Fotos mit Kindern in Bewegung:
– Av-Modus
– kleinste Blendenzahl
– lange Brennweite (heran zoomen)
– nah ans Kind gehen
– zum Hintergrund Abstand lassen
– auf die Augen scharfstellen
– (oder falls Deine Kamera hat: nutze die Gesichtserkennung)
– ISO-Automatik
– Tv- oder S-Modus
– Belichtungszeit ca. 1/500s
– Serienbild / Reihenaufnahme
– Autofokusmodus AF-C oder Ai-Servo
– AF-Messfeld auf das Kind verschieben
– möglichst auf die Augen scharfstellen
– (oder falls Deine Kamera hat: nutze die Gesichtserkennung)
– ISO-Automatik

Hast Du noch weitere Tipps für das Fotografieren von Kindern?

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